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Einer von drei Internet-Nutzern in der EU bucht Reisen und Unterkünfte online – und diese Zahl wird in Zukunft noch steigen. Um zu gewährleisten, dass auf Reise-Websites die Verbraucherinnen und Verbraucher so behandelt werden, wie es rechtlich vorgeschrieben ist, führt die EU-Kommission mithilfe der nationalen Behörden regelmäßig europaweit entsprechende Kontrollen durch.

2013 kamen die Verbraucherschutzbehörden zu dem Ergebnis, dass 382 von 552 überprüften Websites nicht dem europäischen Verbraucherrecht entsprachen. Bei 173 dieser Websites wurden inzwischen die Missstände behoben, gegen 209 laufen weitere Maßnahmen, und sechs wurden geschlossen.

Probleme

Zu den am häufigsten festgestellten Problemen gehörten:

  • Fehlen obligatorischer Informationen zur Identität des Anbieters, vor allem zu seiner E-Mail-Adresse,
  • fehlende klare Hinweise über Beschwerdemöglichkeiten,
  • Unklarheit über den Gesamtpreis,
  • kein opt-in, also fehlende Wahlmöglichkeiten für fakultative Zusatzleistungen.

Gegen Websites, die den Anforderungen immer noch nicht genügen, werden weitere administrative oder rechtliche Schritte unternommen. Außerdem werden bestimmte Praktiken im Reiseverkehrssektor eingehender geprüft; es soll sichergestellt werden, dass die Verbraucher über alle einschlägigen Informationen verfügen und eine fundierte Entscheidung treffen können.

Verbrauchertipps:

  • Überprüfen Sie, ob der Händler Name, Adresse und E-Mail-Adresse sowie erforderlichenfalls eine Kontaktadresse für die Fluggesellschaft oder das Hotel angibt.
  • Notieren Sie alle relevanten Informationen, z. B. Strecke, Zeitplan, Fluglinie und Hoteladresse.
  • Überprüfen Sie den Gesamtpreis mit allen Zusatzkosten.
  • Drucken Sie die Verkaufsbedingungen aus oder speichern Sie eine Kopie. Je nach Stornierungsbedingungen können Sie Ihre Buchung lediglich kostenpflichtig oder gar überhaupt nicht rückgängig machen.

Melden Sie Probleme umgehend den angegebenen Kontaktstellen.

Wenn Sie weitere Hilfe benötigen, wenden Sie sich an eine Verbraucherorganisation oder an die zuständige nationale Behörde. Bei Problemen mit einem Händler in einem anderen EU-Land können Sie auch Ihr lokales Europäisches Verbraucherzentrum um Hilfe bitten.

EU-Bürgerinnen und -Bürger haben auch besondere Rechte auf Reisen, die Sie auf der Website für Rechte als Reisende oder per Mobiltelefon (App herunterladen) nachlesen können. PM © Europäische Kommission

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