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GoogleClevere Betrüger missbrauchen die Internetwerbung von Google und anderen. Das ist bei weitem nicht allgemein bekannt und die die es wissen dulden leider immer noch zähneknirschend den AdWords- Klickbetrug.
Die Werbung im Internet lebt nun mal von Klicks. Klicks auf Werbeanzeigen, wie zum Beispiel Google AdWords. Denn nur wenn jemand auf diese Werbung klickt, fließt Geld und das reichlich. Der Betreiber der angeklickten Internetpräsenz zahlt je Klick zwischen wenigen Cent und € 90.- Fast alle Suchmaschinenbetreiber machen damit enorme Umsätze. Allein beim Marktführer Google waren das in Zahlen ausgedrückt: 5,1 Mrd. Euro in 2005.

Was aber noch längst nicht alle wissen, ein Teil dieser Umsätze fließt wieder zurück und zwar in die Taschen eben jener cleveren Klickbetrüger und das zum Schaden des Werbenden. Google selbst spricht von rund einem Prozent, böse Zungen behaupten gar, es wären um die 40 Prozent. Realistisch dürfte es sich irgendwo in der Mitte bewegen. Es ist noch nicht so lange her, da wurde in Zeitungen mit folgenden Inseraten gesucht: „Wir suchen Leute, die gegen Bezahlung im Internet surfen.“ oder der vermeintlich groß angelegte Klickbetrug, bei dem dann einige Webmaster explosionsartige Zuwächse bei ihren Google- AdSense Konten verbuchten und nicht lange darauf von einem dubiosen Geschäftsmann angeschrieben wurden. Man solle teilen, oder aber die Klick- Kolonnen würden für den Ausschluss bei Google- AdSense sorgen.

In Ländern wie zum Beispiel Indien werden solche Angebote in der Zeitung platziert. Der Betrüger erstellt sich eine Homepage mit dem passenden Content, idealerweise mit solchem Content auf dem dann hochpreisige Werbung platziert wird, bewirbt sich bei Google- AdSense um ein Konto und schwups ziehen die modernen Drückerkolonnen durchs Netz. Sie klicken in unregelmäßigen Abständen die Werbung an, mit wechselnden IP- Adressen, oder mittels so genannter Bot- Netze.

„Jalali Hartman, der sich bei der US-Firma MEC Labs mit der Erforschung von Internetwerbung beschäftigt, wollte dies in einem Versuch herausfinden. Er buchte bei Google eine Werbung für die Homepage Google.com. Der durchschnittliche Werbeaufwand betrug rund 450 Dollar pro Tag. Nach einigen Tagen stimmte er zu, dass die Werbung auch über das AdSense Netzwerk verbreitet werden darf. Innerhalb von zwei Tagen verzehnfachte sich die tägliche Rechnung auf etwa 4300 Dollar. Viele der Klicks kamen dabei aus Indien, so Hartman. “ Quelle: diepresse.com

Der Vorstandsvorsitzende von Google Eric Schmidt versucht allerdings zu beruhigen, indem er mitteilt: „Wir erkennen alle gefälschten Klicks, bevor sie den Werbekunden angerechnet werden.“

Wer es glaubt wird seelig und wer nicht, der kommt auch in den Himmel.

Herr Schmidt, warum wird dann aber Google auf Schadenersatz wegen Klickbetrug verklagt, wenn sie es doch erkennen können? Google & Co. im Zusammenhang mit Klickbetrug verklagt.

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