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ESF-Mikrodarlehen steht durch vereinfachte Konditionen jetzt noch mehr Gründern offen. Die Idee ist Klasse, das Konzept steht. Jetzt fehlt noch das nötige „Kleingeld“. Eigentlich gar nicht so viel, ein paar tausend Euro, dann könnte es losgehen. Die Hausbank hat bereits abgewunken. In einer solchen Situation kann das ESF-Mikrodarlehen helfen. Bis zu 20.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Freistaates Sachsen können angehenden Gründern oder bereits Selbstständigen zu günstigen Zinskonditionen zur Verfügung gestellt werden.

Die Konditionen für dieses Darlehen wurden jetzt deutlich vereinfacht: Nur noch 20 Prozent Eigenanteil für Betriebsmittel sind zu erbringen.

„Damit gute Ideen nicht am fehlenden Geld scheitern, haben wir den Zugang zum ESF-Mikrodarlehen erleichtert“, sagte Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD) anlässlich des Kabinettsbeschlusses zur Neufassung der Mikrodarlehen-Richtlinie. Jurk: „So können wir noch mehr Gründern mit guten Geschäftskonzepten den Weg zu einer tragfähigen Selbstständigkeit ebnen.“

Die Laufzeit des Darlehens kann bis zu fünf Jahre betragen, wobei ein Jahr tilgungsfrei ist. Der Eigenanteil von mindestens 20 Prozent kann auch in Form von Sachleistungen erbracht werden. Für Investitionen ist ein Eigenanteil von 40 Prozent erforderlich. Beantragen können das Mikrodarlehen angehende Gründer sowie Unternehmen, die bereits bis zu drei Jahre am Markt sind. Der Zugang zum Darlehen ist unkompliziert: Es werden keine banküblichen Sicherheiten gefordert, auch fallen keine Bearbeitungsgebühren an.

Das ESF-Mikrodarlehen wurde Anfang 2006 durch das Sächsische Wirtschaftsministerium initiiert. Zur Verfügung standen insgesamt 25 Mio. Euro. Seit dem Start des Programms haben 707 Selbstständige das Darlehen genutzt. „Besonders freut mich, dass diese jungen Unternehmen insgesamt 1.308 Arbeitsplätze geschaffen und gesichert haben“, so Minister Jurk. Fast jeder Gründer hat demnach durchschnittlich einen weiteren Beschäftigten.

Auch viele Arbeitslose konnten sich mit dem Darlehen eine Perspektive schaffen: 60 Prozent der Darlehensnehmer waren vorher arbeitslos. 79 Antragsteller haben Arbeitslosengeld II bezogen.

Durchschnittlich werden rund 15.000 Euro beantragt. „Das zeigt, dass wir mit dem Mikrodarlehen den Bedarf getroffen haben“, sagte Jurk. „Gründer benötigen oftmals nur geringe Summen, um sich geschäftlich auf eigene Beine zu stellen. Doch gerade in diesem Bereich gab es eine Marktlücke.“

Beratung und Antragstellung zum ESF-Mikrodarlehen erfolgen über die Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB), Tel. 0351 4910 4930; www.sab.sachsen.de.

Damit der Gründer aus dem Erzgebirge oder aus Torgau zur Beratung nicht bis Dresden fahren muss, bietet die SAB den Service zum Mikrodarlehen auch in ihren Kundencentern in Chemnitz und Leipzig. Informationen dazu gibt es auch unter Tel. 0351 4910 4950.

Quelle: PM © 2008 Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit

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