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Die EU will härter gegen irreführende Werbung und unfaire Praktiken vorgehen, mit denen Käufer im Internet auf der Suche nach billigen Flügen in die Falle gelockt werden. Wer gerät nicht in Versuchung, wenn Fluggesellschaften mit „unschlagbaren Preisen“ und dem „Flug zum Nulltarif“ für ihr Online-Angebot werben? Die kalte Dusche kommt meist mit dem Kleingedruckten.

„Kostenlose“ oder reduzierte Tickets sind auf einmal nicht mehr verfügbar, es kommen Flughafengebühren und andere versteckte Kosten hinzu, Versicherung zahlen Sie automatisch, sofern Sie diese Option nicht vorher abgewählt haben – dies sind nur einige Beispiele für rechtswidrige Praktiken auf über 50 % der Websites, die von der EU geprüft wurden.

Die „Razzia“ bei den Fluggesellschaften, die vom 24. bis 28. September in 15 EU-Ländern stattfand, war mehr als eine reine Bestandsaufnahme. Ziel war es vielmehr, die Verbraucherrechte durchzusetzen. Ob in Brüssel, Barcelona, München oder Manchester: nach den Worten der EU-Kommissarin für Verbraucherschutz, Meglena Kuneva, haben die Verbraucher ein Recht auf transparente und faire Preise, und zwar ohne böse Überraschungen im Kleingedruckten.

Die nationalen Aufsichtsbehörden prüften 447 Websites von etablierten europäischen Fluggesellschaften, Billigfliegern und anderen Internetanbietern von Flugtickets. Davon fielen 226 in puncto Verbraucherschutz durch. Die betreffenden Anbieter haben nun vier Monate Zeit, um Unregelmäßigkeiten zu beseitigen. Als Anreiz dafür werden ihre Namen solange geheimgehalten. Kommissarin Kuneva machte jedoch deutlich, dass diese Schonzeit nach Ablauf der Frist im Januar beendet sei. Darüber hinaus drohen Geldbußen oder gar die Schließung der Webseiten.

Die spanische Verbraucherschutzbehörde ließ bereits verlauten, irreführende Informationen auf sieben von zwölf einschlägigen Websites gefunden zu haben, unter anderem auch bei namhaften Billigfluglinien.

EU-weite Verbraucherschutzmaßnahmen sind in diesem Bereich unerlässlich, da sich die Käufer von Online-Tickets oft in einem anderen Land befinden als die Anbieter. Zumindest wurden bei der Untersuchung 63 grenzüberschreitende Fälle registriert – das ist fast ein Drittel aller Rechtsverstöße in diesem Bereich. Der Verbraucherschutz in der EU.

Quelle: © Europäische Gemeinschaften

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