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Im Internet Flugtickets zu kaufen ist immer noch mit gewissen Risiken verbunden: Laut einem Bericht der EU wird ein Drittel der Verbraucher irregeführt oder regelrecht ausgenommen. Die Hälfte der Betreiber von Websites, die von der EU als „schwarze Schafe“ identifiziert wurden, weil sie die Verbraucher in die Irre führten oder unfaire Praktiken anwendeten, wurde gezwungen, daran etwas zu ändern.

Von den 386 überprüften Internetanbietern von Flugtickets (in 13 EU-Ländern und Norwegen) wurden 137 mit Sanktionen belegt – aber nur die Hälfte führte Verbesserungen durch. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht zeigt, dass Verbraucher, die ihre Flugtickets im Internet kaufen, immer noch mit schwerwiegenden Problemen zu kämpfen haben.

Die Machenschaften der Internetanbieter von Flugtickets kamen ans Licht, als die EU eine „Razzia“, also eine systematische Überprüfung in verschiedenen EU-Ländern gleichzeitig durchführte, um Verstöße gegen die Verbraucherrechte aufzudecken.

Dabei wurden in der gesamten Branche Probleme festgestellt. Die EU-Verbraucherschutzkommissarin Meglena Kuneva hofft, dass die Betreiber der fraglichen Websites inzwischen mitbekommen haben, dass es der Kommission ernst ist und dass sie für den Schutz der Verbraucher eintreten wird, wenn dies notwendig werden sollte. Dies könnte schon bald der Fall sein, denn die Kommission gibt ihnen nur noch bis zum 1. Mai 2009 Zeit, ihre Verkaufs- und Werbepraktiken zu ändern – eine letzte Gnadenfrist.

Bei der Untersuchung ging es um unfaire Vertragsbedingungen, zum Beispiel um Websites, die systematisch die teurere Option für ihre Kunden auswählen. Weitere Ergebnisse:

Bei einem Drittel der Websites wurde ein Eingreifen aufgrund von Verstößen gegen Verbraucherrechte notwendig.

  • Auf vielen Websites gab es direkt mehrere Probleme: irreführende Preisgestaltung, illegale Vertragsbedingungen und Angebote, für die zwar geworben wurde, die aber nicht verfügbar waren.
  • Durch die Bank weg – von den Fluggesellschaften bis hin zu den Reiseveranstaltern – gab es schwarze Schafe.
  • Ob Änderungen vorgenommen oder Entscheidungen durchgesetzt wurden, hing auch davon ab, ob es sich um nationale oder grenzüberschreitende Fälle handelte. Während Verbesserungen an 55 % der nationalen Websites vorgenommen wurden, zeigten die grenzüberschreitenden Anbieter in nur 9 % der Fälle Einsicht.
  • Es besteht ein Mangel an Transparenz, da die meisten EU-Länder keine Listen der betreffenden Anbieter veröffentlichen können, solange die Fälle noch vor Gericht verhandelt werden. Dennoch wurden die Ergebnisse einiger nationaler Untersuchungen von Flugticketanbietern im Internet veröffentlicht.

Die EU will erreichen, dass sobald ein Flug angeboten wird, sofort der tatsächliche Endpreis angezeigt wird, dass die Anbieter deutlich auf Einschränkungen bei Sonderangeboten hinweisen und dass die Vertragsbedingungen nicht nur fair, sondern auch in der Muttersprache des Verbrauchers verfügbar sind.

Die EU wird weiterhin an der Durchsetzung dieser Forderungen arbeiten und die Entwicklungen bis Mai 2009 genau verfolgen. Erst dann wird sich zeigen, wo noch Handlungsbedarf besteht.

Luftverkehrsportal der Kommission und Flugticketanbieter im Internet – Positiv- und Negativbeispiele.

Quelle: © 2008 Europäische Kommission

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Mein Name ist Uwe Weider und ich führe seit 2001 als Geschäftsführer das Unternehmen XPlus Web. Der Fokus in unserem Dienstleistungsangebot liegt auf dem Online Marketing, Suchmaschinen-optimierung (SEO), Responsive Webdesign und Social Media.

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