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Die deutsche Informationswirtschaft hat 2007 ihre überdurchschnittlich gute Position in Europa gefestigt. Deutschland liegt bei der ePerformance im Jahr 2007 im Vergleich zu den fünf bevölkerungsstärksten Länder Europas (Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien) an zweiter Stelle und hat den Abstand zum Spitzenreiter Großbritannien deutlich verringert. Dies sind zentrale Ergebnisse der Studie „Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft“, die heute in Berlin von Jochen Homann, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, und TNS Infratest vorgestellt werden.

Dazu Staatssekretär Homann: „Laut Monitoring IuK-Wirtschaft 2008 haben wir 2007 in Deutschland gute Fortschritte erzielt. Damit verfügt das Land über sehr gute Voraussetzungen, zur führenden IKT-Nation Europas aufzusteigen. Das Monitoring zeigt auch, an welchen Stellen noch Handlungsbedarf besteht und über welche Optionen wir in den kommenden Jahren verfügen. Diese Ergebnisse werden wir für den IT-Gipfel nutzen, den Bundeskanzlerin Angela Merkel 2006 initiiert hat. Er wird am 20. November 2008 in Darmstadt zum dritten Mal durchgeführt. Das Monitoring ist für uns ein Gradmesser, der zeigt, wie weit wir auf dem Weg zu einer weltweit führenden IKT-Nation vorangekommen sind.“

Die seit 2000 durchgeführte Monitoring-Studie ermittelt auf der Basis von 26 Kernindikatoren die ePerformance (Reifegrad) der deutschen IKT-Wirtschaft in den drei Bereichen informations- und kommunikationswirtschaftlicher Gesamtmarkt, Infrastruktur und Anwendungen im Vergleich zur durchschnittlichen Leistungsfähigkeit der europäischen IKT-Wirtschaft. Die stärkste Position erreicht Deutschland im Bereich der Anwendungen der IKT in Unternehmen, im öffentlichen Sektor und in der Bevölkerung. Hier konnte eine ePerformance von 128 Punkten erzielt werden. Deutschland konnte sich damit deutlich über dem europäischen Durchschnitt (100 Punkte) positionieren und zu Großbritannien beinahe aufschließen (131 Punkte). Besonders gut entwickelt hat sich im Vergleich zu 2006 die Zahl der „Verkäufe durch Unternehmen über das Internet“ (113 Indexpunkte 2006, 141 Indexpunkte im Jahr 2007). Die Analysen für den Gesamtmarkt zeigen, dass Deutschland zwar sieben Prozent über dem europäischen Durchschnitt liegt, aber immerhin 15 Punkte Abstand auf das führende Großbritannien aufweist. Bei der Infrastruktur liegt die ePerformance Deutschlands mit 102 Punkten knapp über dem europäischen Durchschnitt, während Großbritannien in diesem Teilbereich bereits 119 Punkte erreicht.

Die Berechnungen der ePerformance in den Bereichen „Gesamtmarkt“, „Infrastruktur“ und „Anwendungen“ beruhen auf den aktuellen Entwicklungen in insgesamt 26 Kernindikatorbereichen. In 20 Kernindikatorbereichen hat sich Deutschland 2007 in Bezug auf die Realwerte verbessert. Nur in drei Bereichen ergaben sich Verschlechterungen. Bei einem Indikator bleibt der Wert konstant. Zwei weitere Indikatoren wurden neu eingeführt.

Die Einzelheiten zum Projekt „Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft“, das TNS Infratest im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie bereits seit dem Jahr 2000 durchführt, finden Sie im „11. Faktenbericht 2008“. Dort sind für die drei untersuchten Teilbereiche Gesamtmarkt, Infrastruktur und Anwendungen auf rund 350 Seiten umfassende Darstellungen der deutschen IuK-Wirtschaft im internationalen Vergleich aufgeführt.

Im „3. ePerformance Report 2008 – IKT-Standort Deutschland im europäischen Vergleich“ wird erstmals ein Vergleich der bevölkerungsreichsten Länder Europas (Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien) vorgenommen. Hinzu kommen Vergleiche zu den USA, China, Indien oder weiteren ostasiatischen sowie osteuropäischen Staaten. Ergänzt wird die Darstellung der 26 Kernindikatoren durch Prognosen, die wenn möglich, die Entwicklung bis zum Jahr 2011 darstellen.

Die vollständigen Berichte zum „Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft 2008“.

Quelle: PM © Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

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