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Zieht es Sie ins Ausland? Auf Jobmessen werden die Vorteile eines Arbeitsaufenthalts in einem anderen EU-Land angepriesen. In der EU tätige Unternehmen beklagen seit langem die Zurückhaltung europäischer Arbeitnehmer, für bessere Jobangebote umzuziehen.

Hat die Rezession an dieser Haltung etwas geändert? Auf den diesjährigen Job Days – den alljährlichen Jobmessen der EU zur Förderung der Arbeitnehmermobilität – wird es vor allem auch um diese Frage gehen.

In mehr als 200 europäischen Städten finden in den kommenden Wochen Job Days statt – mit Unterstützung von EURES, dem europaweiten Beschäftigungsdienst. Auf den Messen soll aufgezeigt werden, welche Vorteile es mit sich bringen kann, zum Arbeiten in ein anderes EU-Land zu gehen.

2008 nahmen rund 150 000 Arbeitssuchende an den Jobtagen teil und wurden teilweise direkt vor Ort zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Aufgrund der steigenden Arbeitslosenzahlen wird für 2009 mit einer noch höheren Beteiligung gerechnet.

EU-Bürger haben das Recht, in einem anderen EU-Land zu arbeiten (für Arbeitnehmer aus den neuen Mitgliedstaaten gelten allerdings zum Teil nach wie vor Übergangsbestimmungen) – nur wenige machen davon jedoch auch Gebrauch. Die Europäer tendieren eher dazu, ihre Karriere nur in einem Land (normalerweise ihrem eigenen) zu verfolgen, trotz der enormen Möglichkeiten, die sich durch die Öffnung des Arbeitsmarkts ergeben -> Leben und Arbeiten in einem anderen EU-Land.

Größere Arbeitnehmermobilität könnte der Arbeitslosigkeit entgegenwirken, die Produktivität steigern und so zur Ankurbelung der Wirtschaft beitragen. Auch im Konjunkturprogramm der EU gehören flexible Arbeitskräfte zu den wichtigsten Prioritäten.

Laut einer aktuellen Erhebung leben rund 5 Millionen Europäer – etwa 2,2 % der Erwerbsbevölkerung – in einem anderen EU-Land als ihrem eigenen. Diese Zahl ist zwar etwas höher als noch vor einigen Jahren, steigt aber nicht so schnell an wie der Anteil von Nicht-EU-Bürgern an der Erwerbsbevölkerung in der EU, der derzeit bei 3,8 % liegt.

Als Gründe für ihr Zögern geben die Europäer Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf ihr Familienleben sowie Schwierigkeiten beim Erlernen einer neuen Sprache und beim Anpassen an eine neue Kultur an. Gleichzeitig wissen sie nicht, wie es mit dem Zugang zu sozialen Dienstleistungen aussieht und ob ihre Qualifikationen im Ausland anerkannt werden.

Um die Arbeitsmärkte transparenter zu gestalten und die Rechte von Bürgern, die in ein anderes EU-Land ziehen, zu schützen, hat die EU bereits verschiedene Maßnahmen ergriffen. Doch trotz des integrierten Arbeitsmarkts stehen der Arbeitnehmermobilität noch viele rechtliche Hindernisse im Weg. Quelle der PM © Europäische Kommission – Bild: © EURIS

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