Google personalisiert die SERPs

Die Wellen in SEO-Kreisen schlagen hoch, seit Google angekündigte, zukünftig allen Google-Nutzern ohne Unterschied personalisierte SERPs auszuliefern und nicht nur jenen die im eingeloggten Zustand surfen. Möglich wird dies durch das Setzen eines anonymisierten Cookies – dieser böse Keks zeichnet 180 Tage das Suchverhalten eines Browsers, also des Nutzers auf.

Das dies zu datenschutzrechtlichen Diskussionen führen wird, dürfte klar sein. Erinnerungen an Google EPIC 2015, die Vision eines “Evolving Personalized Information Construct” (EPIC) werden wieder wach…

Was bedeutet dies aber nun für die SEO-Branche? Johannes nimmt es ziemlich locker, ich persönlich gehe da eher mit Geralds Meinung konform.

Wenn es so bleibt wie es ist (Brüssel wird sich sicher bald melden…), dürfte allerdings Fakt sein, das es Websites mit qualitativ minderwertigen Content, schlechter Usability und Programmierung – deren Strategie zur Suchmaschinenoptimierung nicht auf den Mehrwert für den Nutzer/Besucher der Website liegt – ziemlich schwer haben werden, entweder nach oben zu kommen, oder dort zu bleiben. Aber auch hier gibt es natürlich schon wieder Möglichkeiten, Überlegungen und Maßnahmen, dem entgegenzuwirken. Was es dann genau bringen wird, offenbart sich in naher Zukunft.

In Jörgs Webmaster Forum gibt es ebenfalls eine Debatte zum Thema.

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