Kriminalität beim Online-Handel nimmt stark zu
Laut der heute von Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble und dem Vorsitzenden der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder, dem Berliner Innensenator Dr. Erhart Körtin vorgestellten “Polizeilichen Kriminalstatistik 2006″ gibt es weniger Kriminalität und eine höhere Aufklärungsquote. Leider gilt das nicht für die Straftaten mit dem “Tatmittel Internet”.
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Pressemeldung BMI:
“Im Gegensatz zu den Diebstahlsdelikten entwickeln sich die Betrugsdelikte mit umgekehrten Vorzeichen: Deren Gesamtzahl hat sich 2006 um 0,5% auf 954.277 Delikte erhöht, wobei die Fälle des Waren- und Warenkreditbetruges wie im Vorjahr erheblich zugenommen haben (+11,5% im Jahr 2005 und +8,8% im Jahr 2006). Dies lässt sich vor allem mit der vermehrten Nutzung des Internet erklären. Besonders im Zusammenhang mit Online-Auktionen bzw. Online-Shops bietet das Internet günstige Tatgelegenheiten für Betrügereien (z.B. Bestellung von Artikeln im Internet, ohne den Kaufpreis entrichten zu wollen oder zu können; Angebot minderwertiger Waren als Qualitätsprodukte; Nichtlieferung von im Internet angebotener Ware trotz erfolgter Vorauszahlung). Von allen registrierten Fällen, bei denen das Internet als Tatmittel genutzt wurde, sind 82,6% Betrugsdelikte.”
Pressemeldung via BMI Grafik: © BMI










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