Guerilla Marketing

In der Mitte der 80er-Jahre wurde der Begriff Guerilla Marketing in den USA vom Marketing-Experten Jay C. Levinson geprägt. Man bezeichnet damit die Wahl vollkommen ungewöhnliche Aktionen im Marketing mit ganz geringem Einsatz an entsprechenden Mitteln zu realisieren, ganz im Gegensatz zum klassischem Marketing. Jay C. Levinson verfasste hierzu sein Guerilla-Marketing-Handbuch, das 1984 erschien und mittlerweile in 37 Sprachen übersetzt wurde. Mitte der neunziger Jahre wurde das Guerilla Marketing in deutsche Verhältnisse übertragen.

Ein wohl allen noch deutlich in Erinnerung gebliebenes Beispiel von Guerilla Marketing ist die Werbung der Firma Benetton (1984/2000), die blutgetränkte Uniform eines Soldaten, oder die blutverschmierte Bekleidung an den Körpern von Personen.

Mit einem sehr kleinen Marketing-Etat wird der jeweils am günstigsten zu erhaltende Absatzkanal, oder Medium gewählt. Unkonventionelle und ungewöhnliche Methoden, oder Preismodelle sollen für überproportionale Aufmerksamkeit und Erfolg sorgen. Als dies jenseits der klassischen Lehrbuchmethoden.

Mittlerweile wird Guerilla Marketing auch von ganz großen Firmen genutzt, während früher diese Methode eher von kleinen Firmen genutzt wurde um gegen die ganz großen im Geschäft bestehen zu können.

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